Der Anbau von biologischen Feldfrüchten ist aufwendiger als
im herkömmlichen Betrieb. Biologische Gemüse werden gejätet
und der Acker wird natürlich gedüngt, so z.B. durch im
Herbst aufgebrachten Kompost oder aufbereiteten Kuhmist.
Durch Mehrfelderwirtschaft wird der Boden nicht überbeansprucht,
kann rasten und sich wieder mit neuen Nährstoffen anreichern.
Boden und Pflanzen sind frei von Spritzmittelrückständen
und unbelastet durch synthetisch-chemische Überdüngung.
Erde, Wasser und Luft werden so in ihrer ursprünglichen
Natürlichkeit
bewahrt. Wunderbare Nützlinge, seltenere Schmetterlingsarten,
wie etwa der Schwalbenschwanz und Marienkäfer finden Ihren
Platz und schon selten gewordene Vogelarten, so z.B. die Lerche,
lassen sich wieder bei Bio-Höfen nieder.
Gerade bei den Gemüsebauern
im biologischen Landbau ist eine Verbundenheit und Liebe zur Pflanze
spürbar. Der Landwirt ist bemüht um Sortenvielfalt und
wird somit auch zum Bewahrer des Reichtums an heimischen Feldfrüchten.
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Im Markt können Sie sich an der Saisonbedingten Vielfalt an
biologischem Gemüse erfreuen, welches durch seinen feinen Geschmack
überzeugt. Von den handelsüblichen Sorten wie Karotten,
Kartoffeln, Zwiebeln, Tomaten, Zucchini und Sellerie reicht das
Angebot auch hin zu weniger bekanntem Gemüse, wie Stangensellerie,
Fenchelknolle oder aber auch dem Kürbis, der eine neue Renaissance
erlebt. Bio-Küchenkräuter, wie Basilikum, Majoran oder
Thymian verfeinern biologisch und schmackhaft die gute Küche.
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